Über mich

Ich grüße Dich auf meiner Seite….

Wer ist Robert Grzybek? und, wieso mache ich das hier? wozu? für wenn? muss das unbedingt sein?  werde ich in kürze hier verfassen 😉

…uuuu, wie die Zeit vergeht, das sollte eigentlich von Anfang an hier zu lesen sein… aber ja, wenn man immer mit dem Zeitmangel zu kämpfen hat, kein Wunder. Ich hoffe Du verzeihst mir diese Verspätung.

Wer bin ich…

Ok, ich fange am besten an….     ich heiße Robert G, das „G“ steht für Grzybek, ist polnisch und bedeutet „Pilzchen“ :). Ich habe den Namen absichtlich nicht ausgeschrieben, weil die Meisten können es sowieso nicht richtig lesen, geschweige denn vom Aussprechen  😉

Ich bin nähmlich 1989 aus Polen über die ehemalige DDR mit einem 20 Jahre alten „Trabi“ nach Deutschland gekommen. Die knapp 1000 Km lange Strecke habe ich mit meiner Schwester, Mutter und unserem Hund, in zwei Etappen, innerhalb von 30 Stunden überwältigt. Wer in einem Trabant gesessen hat weiß welche Qualität diese Reise hatte.

Aber von Anfang an….

…1969, am 23 Februar bin ich in Polen, in der Stadt Mielec, auf die Welt gekommen. Angeblich war ich ein begabtes Kind und mit 4 Jahren konnte ich schon lesen, was sich dann in der Schule nicht unbedingt, oder gerade deswegen :), bestätigt hatte. Mit 6 Jahren bin ich in die Grundschule gekommen, die ich nach den regulären 8 Jahren beendet habe. Die 3 Jährige Berufsausbildung zum Kfz-Mechaniker hat mir alle Türen und Tore geöffnet ;D, diese habe ich schnell wieder geschlossen, weil sehr kurz danach festgestellt habe, dass dieser Job das letzte ist was ich bis zur Rente machen will.

In den 80-er Jahren, in Polen, gab es noch nicht so viele oder praktisch gar keine Möglichkeiten etwas anderes zu machen, also bin ich in der Firma geblieben in der ich mein Praktikum gemacht habe, eine Staatliche Buswerkstatt (PKS). Dort habe ich bis 1998, bis zur Ausreise nach Deutschland, gearbeitet.

vom Komunismus in den Kapitalismus

…da war man erstmal eine Weile im Schockzustand. Alles konnte man kaufen ohne in einer Schlange zu stehen, sogar Fleisch, Zucker und Zigaretten konnte man ohne Bons* kaufen. Alles neu, schön, bunt… Die Straßen waren sauber, die Menschen höfflich. Hunderte Sender im TV und, und, und. Man konnte anfangen zu planen, hat mit Freude in die rosige Zukunft geschaut.

Rein in das Hamsterrad

Nach ca. einem Monat bin ich vom Arbeitsamt zum Sprachkurs geschickt worden. Das hat gepasst, denn das war mein erstes Ziel, die Sprache so gut wie möglich zu beherrschen. Nach 6 Monaten Lernzeit, 8 Stunden täglich an 5 Tagen die Woche, durfte ich in das Hamsterrad rein. Ich habe eine Stelle beim Daimler Benz (später Daimler Chrysler noch später Evo Bus) in Mannheim bekommen, im Arbeitsvertrag stand Montage-Schlosser ich habe aber das Gefühl gehabt ein Sklave zu sein. Ich habe am Band im Akkord gearbeitet und am Anfang von der Arbeit sogar geträumt, bis man sich an die Drehzahl des Rades gewöhnt hat. Ich habe 2001 meine Karriere in dieser Firma, aus gesundheitlichen Gründen, beendet. Mit Freude, Erleichterung und mit grossen Plänen 🙂

…fortsetzung folgt 😉

 

*) in Polen gab’s ein Zeitraum in dem man spezielle Einkaufsbons für Zucker, Fleisch, Wodka, Zigaretten usw. bekommen hatte. Die Einkaufsmenge war begrenzt, abhängig von der Anzahl der Familienmitglieder

…fortsetzung folgt 😉

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